Methoden

Sich selbst und andere besser verstehen

«Talente, Motivationen, Entwicklung.»

Warum verstehe ich mich mit gewissen Menschen auf Anhieb gut und warum ecke ich bei anderen immer wieder bei den gleichen Themen an? Die Reise beginnt bei mir selbst: Wie bin ich? Welche Motive stecken hinter meinem Handeln und Verhalten? Wie kann ich mich weiterentwickeln? Wenn ich mich selber besser verstehe, kann ich auch andere besser verstehen, ob Partner, Kollegen oder Vorgesetzte.

Die alte Lehre des Enneagramms zeigt 9 Persönlichkeitsstrukturen und Wahrnehmungsstile, deren Lebensthemen, Grundängste und persönliche Entwicklungschancen. Die gleiche Wirklichkeit wird je nach Persönlichkeitsstruktur unterschiedlich wahrgenommen, also gibt es unterschiedliche Sichtweisen und auch unterschiedliche Wahrheiten. Das Enneagramm hilft nicht nur sich selbst, sondern auch andere besser zu verstehen.

PriMaVera, Hessigkofen


Anders sein: die eigene Individualität entdecken

«Wenn du willst, was du noch nie gehabt hast, dann tue, was du noch nie getan hast.»

Ergreife immer wieder die nicht perfekten Möglichkeiten im Unbekannten und lasse Menschen ihre eigene Grösse entdecken. Genau hier gibt es keine Methodik oder ein auf Erfahrungen abgestütztes Erfolgsrezept.

Aber Menschen, in für sie ausweglosen Situationen, die gibt es.

DMA 08/16, Kappelen


Umgang mit Belastungen, Druck und Ängsten

Wir arbeiten nach dem Systemischen-Prinzip (Informationen sammeln, Hypothesen bilden, Intervention Planen, Intervenieren…). Dieses Vorgehen kommt ursprünglich aus der Familientherapie und kann sehr erfolgreich in allen zwischenmenschlichen Herausforderungen angewandt werden.

Die eigentliche Intervention (was das Umfeld mitbekommt) ist jedoch nur die Spitze des Eisbergs. Es werden sehr viele Informationen und Eingebungen dabei transferiert, welche durch sorgfältige Planung gesteuert werden.

SOLUTION-GUIDE, Selzach



Boxcoching
Der durchschlagende Erfolg liegt im Zusammenschluss aller Finger und im gemeinsamen Wirken als Faust.

Boxcoaching ist ein Lehr- und Trainingsprinzip zur Persönlichkeits- und Teamentwicklung, bei dem der Boxsport als metaphorische und praktische Lernumgebung dient. Der Ring versinnbildlicht das Leben, in den jeder und jede hineingeboren wurde und in dem das Leben stattfindet. In ihm werden Aufgaben und Hindernissen des Lebens erfahren, abgebildet, trainiert und gelöst werden. Dabei ist unumgänglich, dass ich selbst Schmerzen erfahre und auch andern zufüge. Zur nachhaltigen Reduzierung von Schmerzen ist selbstverantwortliches Handeln unerlässlich. Jeder ist für seinen (Lebens-)Schmerz selber verantwortlich, d.h. er hat selber darauf „zu antworten“. Deshalb ist im Ring jeder für sich selbst und für seine eigene Entwicklung und Entfaltung verantwortlich.

Wer uns im Ring begegnet ist Sparringspartner und kann uns bei der Erfüllung unserer Bedürfnisse unterstützen. Er ist somit nicht unser Feind sondern ein Partner, der uns zeigt und lehrt, wie wir „über die Runden kommen“ und siegen können. Dem Gegner wird mit Anstand und Respekt begegnet und er wird weder bekämpft noch absichtlich verletzt. Der Kampf und die echte Begegnung finden nicht in der Garderobe, in der Dusche oder anderswo statt, sondern – Face to Face – im Ring. Jeder ist sich selbst sein stärkster Gegner. Wer siegen will, muss zuerst sich selbst besiegen!

René Schmid


M.A.K.E it

Im Rahmen der Befähigungsphase im Projekt MARIE bewegt, lernten die vier Coachees sich auf einer Höhlentour unter der Leitung der InCave GmbH in einer für sie total fremden Welt von einer zusätzlichen Seite her kennen. Alle Coachees bewältigten die Aufgabe mit viel Engagement, es fiel aber auch deutlich auf, dass Sabrina rein körperlich an Ihre Grenzen stiess. Sie äusserte anschliessend klar den Wunsch, wieder einen leistungsfähigen Körper zu haben.

Deshalb haben wir gemeinsam beschlossen, dass die InCave GmbH Sabrina - beginnend am 14. September 2016 - 1 Jahr lang ohne Kostenfolge durch das Programm M.A.K.E it begleitet. Die Buchstaben stehen für Mentale Einstellung, Ausdauer, Kraft und Ernährung.Ziel des Programms ist es, dass Sabrina am Ende wieder über einen kräftigen, ausdauernden und gesunden Körper und dadurch über ein gesundes Selbstvertrauen verfügt und zusätzlich ihre Ernährung nachhaltig optimiert hat. Durch die ganzheitlich erhöhte Leistungsfähigkeit, wird sie den Anforderungen des Arbeitsmarktes noch besser gewachsen sein.

InCave GmbH, Zug


Einsicht durch Erkenntnis, Erkenntnis durch Erfahrung, Erfahrung durch Erlebnis.

«Facetten des Lebens zeigen, neue Perspektiven eröffnen.»

Raus aus der Situation. Hinein in eine andere. Er-leben. Das kann gewaltig verändern. Mit selbst wahrgenommenen Ereignissen gewinnen wir eigenes Wissen. Eigenes Wissen hilft uns, unser wahres Selbst zu erkennen. Das erlaubt uns zu verstehen, was vorher unklar war, was wir nicht durchschaut haben, was im Schatten lag. Vielleicht sogar, unsere Masken abzulegen und unser falsches Selbst sterben zu lassen. Um zu heilen und über unser eigenes Drama hinaus zu wachsen.

Eine Erlebniswoche sollte genau dies bewirken. Raus aus der gewohnten Welt. Hinein in eine andere, ungewohnte Welt, ins Zürcher Oberland. Um den vier jungen Menschen Facetten des Lebens zu zeigen und neue Perspektiven zu eröffnen. Um verschiedenartige Menschen, Berufe und Unternehmen zu erleben. Wenn möglich etwas mitzuarbeiten. Um Bauern, Menschen mit Beeinträchtigungen, Handwerkern, Pflegenden, Jungunternehmern zu begegnen und sich mit ihnen auseinander zu setzen. Um Eindrücke, Anschauungen, Wahrnehmungen, Empfindungen zu sammeln. Sie dann zu Verarbeiten. In der Absicht und Hoffnung, Einsicht zu erlangen.

KU-Partner GmbH, Wald ZH


Die Erlebniswoche wurde ein grosses Erlebnis dank engagierten Unternehmen. Wer weiterliest, kann am Erlebnis ein klein wenig teilhaben.

Zuhause ist kein Ort, sondern ein Gefühl

Der Triemenhof war eine Woche lang unser Zuhause. Er gab uns ein Dach über dem Kopf, stillte Hunger und Durst. Er gab uns Arbeit, die erlebt wird, mit einem Ergebnis, das sichtbar ist. Er gab uns das Gefühl, was Boden bedeutet. Das Gespür beim Umgang mit Tieren. Er gab uns die Geborgenheit einer Familie, wo jeder sich selbst sein konnte. Ein Gefühl von Zuhause.

Am Sonntag kam die Truppe an. Bei schönstem Wetter. Begrüssung durch Katarina Grädel und gegenseitiges Vorstellen. Besprechung der Tagesstruktur. Ein Grillabend war angesagt. Am Montag dann ein Tag Arbeit in der Landwirtschaft. Fotografiert von Andreas von Gunten. Nach dem Frühstück Stall reinigen. Die einen barfuss, die anderen in Gummistiefeln. Kochen, tischen, gemeinsames Mittagessen, abräumen, abwaschen. Dann Heuballen pressen und auf den Heuboden hieven – Schwerarbeit. Dann etwas anderes: Reittherapie mit zwei Islandpferden. Gemeinsames Abendessen. Rückschau Tag und Vorschau nächster Tag. Dann gemütliches Beisammensein, Einzelgespräche oder Rückzug. Dienstag bis Freitag waren wir tagsüber jeweils ausser Haus. Wie im richtigen Leben. Manchmal mussten wir sehr früh raus aus den Federn. Trotzdem wurden die Abende länger und länger. Es gab viel zu reden, zu lachen oder auch nur zu sein. Am Samstagmorgen endlich mal ausschlafen. Am Abend Lagerfeuerromantik. Und die Lebensgeschichte, das Auf und Ab eines Jungunternehmers. Das Feuer brannte bis 3 Uhr morgens. Schliesslich Abschied am Sonntagmorgen. Mit einem Gefühl, von Zuhause wegzugehen.

Triemenhof, Hinwil


Dorf der Geborgenheit

Ein Dorf in der Stadt. Auf einem liebevoll angelegten Gelände. Ein Lebensraum der Geborgenheit. Sofort spürbar, auch für Besucher wie wir. Wir erlebten einen abwechslungsreichen Tag im Stall, in der Landwirtschaft, im Gemüsebau, in zwei verschiedenen Ateliers. Wir wurden einfühlsam von Rosi Rey betreut. Wir durften einige Arbeiten verrichten und dabei etwas über den Umgang mit beeinträchtigten Menschen lernen. Wir wurden bewirtet wie Könige. Wir wurden von Bruno Fuchs interviewt und von Seraina Boner fotografiert – für einen Artikel der Zürcher Oberland Medien. Hier kann man viel über Menschlichkeit lernen. Über respektvollen Umgang. Über funktionierendes Zusammenleben. Über den Sinn einer Gemeinschaft. Darüber, was wirklich wichtig ist. Der Gesamtleiter Andreas Dürst sagte einst, er sei angekommen. Wer einmal hier war versteht, was er damit meinte.

Wagerenhof, Uster


Klein, aber fein

Begrüssung und Führung durch den Patron Peter Sieber selbst. Stolz und reich an Anekdoten präsentierte er uns seinen Betrieb. Seine Verwurzelung war genauso spürbar wie seine Leidenschaft. Denn eine Druckerei ist mehr als eine Druckmaschine. Vor- und nachgelagerte Aufgaben sind genauso interessant und wichtig. Das konnten wir selbst feststellen. Mitarbeiter jeder Abteilung zeigten uns ihre Arbeit, erklärten uns ihre Tätigkeit, zeigten uns ihr Herzblut und liessen uns an ihrer Lebenserfahrung teilhaben. Auch dafür nahmen sie sich Zeit. Was echte Anteilnahme zeigte.

Druckerei Sieber, Hinwil


Automaten und Handwerker

Durch und durch professionell. Trotzdem herzlich. Ja, das geht. Offenbar auch in Unternehmen, wo Effizienz wichtig ist, um bestehen zu können. Wo geregelte Abläufe den Alltag prägen. Wir wurden behandelt wie wichtige Geschäftspartner. Im Besprechungsraum wurde uns die Firma präsentiert. Dann die Firma gezeigt. Wir konnten uns mit den Lehrlingen austauschen. Wir konnten den Automaten bei ihrer Arbeit zusehen. Massenfertigung. Dann die Werkstatt. Hier entstehen die Werkzeuge, die den Kunststoffteilen ihre Form geben. Einzelfertigung. Zurück im Besprechungsraum erklärte uns Valerie Steiner, was ihr bei einem Mitarbeiter wichtig ist: Verlässlichkeit.

SKS Laupen, Wald


Der Strom kommt aus der Steckdose

Stimmt. Aber wie gelangt er bis dahin? Dank grossem Engagement von Urs Bisig und seinen Mitarbeitern konnten wir das selbst heraus finden. Im Betrieb an einer Testanlage (wir wissen jetzt, was PV bedeutet: Photovoltaik – Stromproduktion mit Hilfe der Sonne). Auf der Strasse im Netzbau der modernen Art. In einem Rohbau, wo die Leitungen bis zur Steckdose eingezogen wurden. Oder dazu zuerst eine Bahn in die Mauer gespitzt werden musste. Von einer zierlichen jungen Frau mit einer grossen Schlagbohrmaschine. Am grosszügig offerierten Mittagessen nahm gleich die ganze Belegschaft teil. Das Fleisch wurde allerdings nicht mit Strom gegrillt. Schliesslich musste noch eine Steckdose installiert werden. Abgehend von einem Verteiler der älteren Art. Damit für zwei Anlässe der Strom aus der Steckdose kommt. Anmerkung: Wir haben weder einen Kurzschluss verursacht noch hat es jemandem eins geputzt.

EW Wald


Klinik auf der Höhe

Das Gebäude in der Höhe sei nicht mehr ganz auf der Höhe. Es stehe ein Umbau bevor, sagte Denis Moser, unsere herzliche Betreuerin. Doch die Lage in der Höhe ist grandios. Und die Rehabilitationsleistungen sind auf der Höhe. Sie führte uns als erstes in die Garderobe, um uns mit Dienstkleidung auszustatten. Ein Coachee machte rechtsumkehrt. Das Spitalklima schien ihm absolut nicht zu behagen. Aber das ist OK. Die anderen verteilten sich auf verschiedene Abteilungen: Pflege, Hotellerie, Cafeteria und Technik standen zur Auswahl. Der Fotograf rannte hinterher. Peng, das Blitzgerät gab seinen Geist auf. Mittagessen mit anderem Fachpersonal zusammen. Nachmittags Wechsel der Abteilung. Die Vielfalt der Tätigkeiten in dieser Klinik sind gross. Die Professionalität zeigte sich deutlich. Aber das defekte Blitzgerät konnte vom technischen Dienst leider nicht repariert werden.

Zürcher RehaZentrum Wald


Vorwärts in die Vergangenheit

Schon schön, dass sich eine Gruppe von Menschen für die Erhaltung eines durch Verfall bedrohten Gebäudes einsetzt, das ein von Vergessenheit bedrohtes Handwerk erlebbar macht. Samt allen Maschinen. Und noch schöner, mit wie viel Engagement sie es tun. Urs Birrer übernahm die Führung, erklärte und erzählte. Dann wurde die Schleuse geöffnet. Es gurgelte und sprudelte. Die Mühle, zahlreiche Achsen, Zahnräder und Riemen bewegten sich. Die Säge sägte. Die Drehbank drehte. Der Drechsler drechselte. Aus einem Vierkantholz wurde ein Rundholz. Aus dem Rundholz ein kunstvoll verziertes Werk. Weitere Werke bekamen wir im Museum zu Gesicht. Schliesslich zeigte sich noch ein ganz anderes Talent der Mitglieder: Der offerierte Kuchen war fabelhaft!

Drechslereimuseum Kleintal, Steg


Auf und ab eines Jungunternehmers

Dank «MARIE bewegt» durfte ich als Gast einen inspirierenden Abend mit den vier jungen Erwachsenen im Triemenhof verbringen. Ich berichtete am Lagerfeuer von den persönlichen Erlebnissen, schwierigen Entscheidungen und Rückschlägen bei meinem Werdegang vom Geschichtsstudent zum Jungunternehmer mit Manufaktur in El Salvador. Man kann es nicht allen recht machen und immer wieder darauf vertrauen für sich zu spüren, was man wirklich will. Das anregende Gespräch im Anschluss hat mir gezeigt: Hier sind hochmotivierte junge Erwachsene vor mir, die wollen und die ihren Weg machen werden.

Schreif - Localglobe Switzerland Zürich



Entdeckung des Selbstportrait

Der Aufbau unseres «Fotoworkshop Entdeckung des Selbstportrait» besteht aus 3 verschiedenen Teilen. Erster Teil: Ich und die Anderen. Wie sehe ich mich, wie nehme ich mich und die anderen um mich herum wahr. Zweiter Teil: Portrait in Worten. Der Teilnehmer wird in 1- 2 poetischen Sätzen kurz beschrieben, Der Text wird mit einer Polaroidkamera fotografiert.

Dritter Teil: ich und die Zukunft. Bezogen auf die Wünsche für die Zukunft werden im Studio Bewerbungsfotos gemacht Innerhalb dieser 3 verschiedenen Themen, lernen die Teilnehmer sich und ihre Bedürfnisse besser zu erkennen und Vertrauen in sich selbst aufzubauen.

The Creative Way, Mirei Lehmann



Sich besser kennen lernen dank Farbanalyse und Farbtherapie.

Die Wirkung von Farben hat auf die menschliche Psyche und damit den menschlichen Organismus eine Auswirkung.

Im Projekt «Marie bewegt» habe ich versucht herauszufinden ob die Teilnehmer in ihren Farbschwingungen sind und daraus Energie zu bekommen.

farbtutgut, Sonja Ehrenbolger, Ebikon

© 2016 – MARIE bewegt Website von Campfire