Franziska Flükiger
Michaels Coach
Name
Steckbrief
Michael Castro, 30, Biel/Bienne
Michael
Every day is a blessing and every day is a lesson.

Über mich

Ich bin seit Juni 2016 in der Schweiz und komme ursprünglich aus Costa Rica. Meine Frau Romy und ich kennen uns schon seit fünf Jahren, wir haben im Januar 2016 geheiratet und leben in Biel. Meine Muttersprache ist Spanisch und ich spreche sehr gut Englisch, weil ich 10 Jahre in den USA in die Schule gegangen bin. Ich habe eine offene Mentalität und die Beziehung zu Menschen ist für mich sehr wichtig. Ich fühle mich unsicher, wenn ich vor Leuten sprechen muss.

Prägende Momente und erste Selbsterkenntnisse

Hochzeit mit Romy.
Meine Eltern haben mir immer alles gegeben, auch wenn sie selber nicht viel hatten. Sie waren immer für mich da und dafür bin ich ihnen sehr dankbar.

Traumberuf als Kind

Mit wilden Tieren in Afrika oder Australien arbeiten, sie beobachten, ihr Verhalten studieren.

Aktuelle Situation

Da ich erst seit kurzer Zeit in der Schweiz bin, habe ich keinen Anspruch auf finanzielle Unterstützung vom Staat. Ich möchte aber unbedingt arbeiten und war schon bei einigen Temporärbüros. Die hatten jedoch leider keinen Job für mich. Ich habe ein bisschen Angst, dass ich in der Schweiz keine Chance bekomme, eine Arbeit zu finden. Das löst bei mir Stress aus, weil ich nicht nur zu Hause sitzen und nichts machen will.

Wie bin ich zu «MARIE bewegt» gekommen

Meine Schwiegermutter hat das Inserat von «MARIE bewegt» gesehen. Danach gab es ein erstes Gespräch mit Franziska Flükiger und ich erhielt sofort die Zusage, dass ich am Projekt teilnehmen darf.

Aktuelle Wunschziele

Deutsch lernen und mich in der Schweiz integrieren. Ich dachte ich könnte eine Tätigkeit im Bereich IT finden, weil ich da schon Ausbildungen gemacht habe. Nach einem Gespräch mit Ramun Hofmann, CEO von 89grad in Bern, spüre ich aber, dass ich etwas anderes suche: ich möchte gerne körperlich arbeiten, mit den Händen, draussen, und das Resultat meiner Arbeit sehen (z.B. im Garten, auf dem Bau oder mit Tieren).

Kickoff

Woche 1: Was für eine Erleichterung, das Projekt kann wie geplant mit vier jungen Menschen starten. Ein erster Erfolg. Schon vom ersten Tag an ist eine grosse Vertrautheit spürbar. Die Offenheit, mit welcher die jungen Menschen den Coaches begegnen, berührt. Aber auch das flexible Reagieren auf ungeplante Situationen und Ereignisse ist notwendig. Das fordert das Team von «MARIE bewegt» und die Abstimmung ist nicht immer einfach. Der Höhepunkt der Woche ist das JA von allen.
«JA, wir wollen bei «MARIE bewegt» bleiben und unser Leben selber in die Hand nehmen!»
Workshops/Trainings
  • Kennenlernen
  • Standortbestimmung
  • Entwicklungsziele festlegen
  • Bezug Götti-Coachee
  • Teambildung

Ich habe verschiedene Menschen und deren Lebensgeschichten kennengelernt. Das gibt mir ein Gefühl, dass ich nicht alleine bin und andere auch mit Schwierigkeiten zu kämpfen haben. Das Leben ist ein Auf und Ab und ich habe nun die Zuversicht, dass nach Tiefs immer wieder Hochs folgen. Als mein Wunschbild und mein Ziel habe ich „mehr Selbstvertrauen gewinnen“ formuliert.

Selbstvertrauen erlange ich, wenn ich mich besser auf Deutsch verständigen und mich in der Schweiz integrieren kann. MARIE bewegt ist gut strukturiert, ich sehe für mich darin eine grosse Chance. Das Projekt bewirkt bei den Teilnehmern viel Positives. Die Atmosphäre in der Gruppe ist respektvoll. Es gibt keinen Druck, ich darf sagen was mich bewegt. Ich bin sehr dankbar dass ich bei MARIE bewegt dabei sein darf. Es gibt in der Schweiz sehr viele Menschen mit einem guten Herzen.

Franziska Coach Franziska Coach
Stärken: Michael hat nicht den gleichen Hintergrund wie die anderen, weil er nicht in der sozialen Abhängigkeit des Staates ist. Dennoch ist seine Hürde gross, in einem Land neu Fuss zu fassen. Ich spüre seinen starken Willen, sein Ziel, sich zu integrieren und Arbeit zu finden. Er ist sehr clever und spricht schon sehr gut Deutsch. In der Gruppe ist er der ruhige Pol, der Vertrauen, Verständnis, Fürsorge und Geborgenheit ausstrahlt. Michael kann für die anderen Coachees eine wichtige Stütze sein. Das ist es auch, was ihn im Leben befriedigt: anderen helfen, jemanden unterstützen können.

Selbstführung und persönliche Entwicklung

Woche 2: Die zweite Woche ist geprägt von ungeplanten, kurzfristigen Abwesenheiten einzelner Coachees. Wie reagiert das Projektteam darauf? Gibt es Sanktionen? Jetzt sind Abstimmungen im Kernteam und klare Ansagen notwendig. Willkommen in der Realität!
Eine grosse Offenheit und Neugier seitens der jungen Menschen steht fest; eine Neugier auf das was von «MARIE bewegt» kommt, aber auch auf die entscheidende Frage: «Wer bin ich?».
Die Stimmung ist freundschaftlich, der Austausch offen, der Umgang unkompliziert und direkt.

Das Boxen war eine spannende Erfahrung und es gibt viele Parallelen zum Leben: Auch im Leben muss man manchmal kämpfen, jedoch immer fair. Man braucht den Glauben an sich selbst, um erfolgreich im Leben zu stehen. Ein guter Coach kann unterstützen, motivieren und vorantreiben. Erstaunt und beeindruckt haben mich die älteren Herren, die nach uns im Boxkeller selber trainiert haben; sie sind für ihr Alter noch fit und waren sehr freundlich zu uns. Ich habe mich in der respektvollen Atmosphäre sehr wohl gefühlt.

Am Abend war ich total müde, hatte aber sehr viel Spass, weil ich mich gerne bewege und sportlich aktiv bin. Durch die verschiedenen Methoden (Boxcoaching, Enneagramm) habe ich erkannt, dass ich der Herztyp bin. Ich werde mehr auf meine eigenen Bedürfnisse achten, auf das, was meinem Herz anspricht und nicht nur auf das, was andere von mir erwarten. Ich bin überrascht, dass ich so viel über mich erfahren habe.

Franziska Coach Franziska Coach
Stärken: Michaels Verhalten ist vorbildlich: er ist jeden Tag dabei, hält sich an Abmachungen, ist zuverlässig. Seinetwegen gibt es keine Reibungspunkte oder Diskussionen. Mein persönlicher Höhepunkt dieser Woche ist Michaels Selbsterkenntnis, dass er mehr auf sein Herz hören will und weniger auf das, was andere von ihm erwarten. Diese Entwicklung erfüllt mich mit grosser Freude.

Die Höhlentour war eine neue Erfahrung für mich: ich hatte ein bisschen Angst und Panik. Ich habe gegen meine negativen Gedanken im Kopf und die Angst angekämpft. Geri und Simone von InCave haben mir Mut gemacht und mich mit positiven Gedanken unterstützt. Ich bin stolz, dass ich es geschafft habe.

Facetten des Lebens zeigen und neue Perspektiven eröffnen

Woche 3: Diese Woche werden die Coachees und das Kernteam im ganzen Leben nicht vergessen: An Wechselbädern von Emotionen und hautnahen, intensiven Erlebnissen kaum zu übertreffen. Die dritte Woche geht an die Substanz. In der anderen Waagschale liegt jedoch eine Vielzahl von schönen menschlichen Erlebnissen und Selbsterkenntnissen, die Chance sich als Menschen zu begegnen und Vertrauensbeziehungen aufzubauen. Es ist eine Freude anzusehen, wie sich die Coachees den Herausforderungen und dem straffen Programm stellen.
Was KU-Partner GmbH hier als Organisator der Woche mit den regionalen Vereinen und Firmen aufzog, ist mit Worten kaum zu beschreiben. Markus Jung, Geschäftsinhaber von KU-Partner, lebte die Arbeit für und mit Menschen vor – ein Sinnbild für «MARIE bewegt».

Markus Jung hat die Woche im Zürcher Oberland gut strukturiert und vorbereitet. Noch nie hatte ich die Chance, so viele verschiedene Berufe kennenzulernen. Das war super! Ich habe mich in der Natur sehr wohl gefühlt. Besonders gefallen hat mir die körperliche Arbeit draussen auf dem Bauernhof und mit den Tieren (Stall ausmisten und putzen, Heu pressen).

Ich bin glücklich mit dem Resultat und stolz, was wir gemeinsam geschafft haben. Die Bauern waren zufrieden mit uns, das ist ein tolles Gefühl. Wie eine kleine Familie haben wir einander geholfen.

Auch gefallen hat mir im EW Wald der Bereich Bau und Installation von Photovoltaikanlagen. Ökologische Energie ist wichtig für die Zukunft. Ich weiss seit der Züri-Woche, dass ich gerne draussen in der Natur und körperlich arbeiten möchte, z.B. im Gartenbau. Die Beziehung innerhalb vom Team «MARIE bewegt» ist in dieser Woche stärker geworden. Wir haben uns besser kennengelernt, weil wir den ganzen Tag zusammen sind. Die Stimmung war unkompliziert und locker.

Aus den Erzählungen von Patrick Zanini nehme ich mit, dass ich der Chef meines Lebens bin. Nicht nur das machen was andere wollen oder gut finden, sondern für mich und meine Bedürfnisse einstehen, den Weg meines Herzens verfolgen. Es war eine erfahrungsreiche Woche, trotzdem freue ich mich wieder auf zu Hause.

Reflexion Erlebniswoche und die Spiegel zu sich selbst

Woche 4: Mit der Reflexion der Erlebniswoche im Zürcher Oberland, den zahlreichen Feedbacks von aussen, den Selbsterkenntnissen und dem Fotoworkshop mit «the creative way» schlagen wir die Brücke zur Arbeitswelt:
Bei welcher Tätigkeit habe ich Freude erlebt? Wo habe ich Talente entdeckt? Wo könnte mich mein beruflicher Weg hinführen?
Workshops/Trainings

Thomas Buchser, Gemeindeschreiber von Kappelen hat mit Filipe ein Vorstellungsgespräch geführt: Ich habe mitgenommen, dass es wichtig ist, immer ehrlich zu sein.

Der Foto-Workshop mit Mirei Lehmann hat Spass gemacht, obwohl ich nicht so gerne vor der Kamera stehe.

Vom Freitag ist mir geblieben, wie wichtig es ist, pünktlich zu sein, auch wenn das für mich kein Problem darstellt. Das habe ich in Amerika schon gelernt. Es ist eine Frage des Respekts.

Franziska Coach Franziska Coach
Stärken: Aus der Situation, dass ein Coachee zu spät und der andere gar nicht eingetroffen ist, wurde das Thema Pünktlichkeit und Verlässlichkeit diskutiert. Dies ist ein grundlegender Baustein in der Arbeitswelt.

Es war spannend zu hören, wie Frank Aeschlimann und Francisco Gonzalez ihr Unternehmen a+G Personal aufgebaut und an ihre Idee geglaubt haben. Es gibt so viele berufliche Möglichkeiten – man muss einfach auf sich selbst hören und daran glauben. Ich höre gerne Menschen und ihren Erfahrungen zu.

Franziska Coach Franziska Coach
Stärken: Michael ist wie immer rechtzeitig vor dem vereinbarten Zeitpunkt da. Er ist ruhig und ausgeglichen, konzentriert bei der Sache. Michael hat eine gute Fähigkeit Menschen wahrzunehmen und kümmert sich um andere. Sein Wunsch, sich in der Arbeitswelt zu bestätigen und seinen Lebensunterhalt ohne Unterstützung zu verdienen, ist deutlich spürbar. Michael ist bereit für den nächsten Schritt.

Die individuellen Besuche bei farbtutgut im Luzernischen Ebikon bilden den Abschluss der Befähigungsphase.

Woche 5: Ergebnis ist ein gesamtes Bild über die Persönlichkeit aus Sicht der Farbanalyse: persönliche Ressourcen werden herausgefiltert, analysiert weshalb diese bisher nicht zur Anwendung gelangen und konkrete Massnahmen festgehalten. Am letzten Tag überraschen die Coachees uns mit einem selbstgemachten Apéro. Wir sagen DANKE dafür.
Workshops/Trainings

Es war eine kurze Woche und ich war in Luzern bei farbtutgut (Sonja Ehrenbolger). Farbtherapie kannte ich bisher nicht, es war spannend. Ich wusste nicht, dass jeder Buchstabe eine Farbe hat und was diese bedeutet. Viele Einschätzungen waren zutreffend, andere weniger.

Michael bei «farbtutgut»
Franziska Coach Franziska Coach
Stärken: Das Selbstvertrauen kommt bei ihm mit besseren Deutschkenntnissen. So kann er seine vielen Fähigkeiten ausdrücken. Er fährt im violetten Zauberzug .... wechselt in hässig genervt, geht nach hinten ins Indigoblau und zieht sich zurück.

Ich brauche mehr Rot, also Energie, Bewegung, Verbindung mit dem Boden.

Gerne würde ich wieder regelmässig in einem Verein Fussball spielen, so gleichzeitig mein Deutsch verbessern und mich in einem Umfeld integrieren. Nur muss ich zuerst Geld verdienen, um mir den Mitgliederbeitrag leisten zu können.

Ich durfte mit Sonjas Mann Beat sprechen: der Sohn hat als Landschaftsgärtner gearbeitet und es war interessant von seinen Erfahrungen zu hören. Diese Arbeit scheint sehr streng zu sein. Ich durfte auch helfen die Dachterrasse zu putzen, das hat mir gefallen.

Sonja Ehrenbolger Farbtherapie
Stärken: Das Selbstvertrauen kommt bei ihm mit besseren Deutschkenntnisse. So kann er seine viele Fähigkeiten ausdrücken.

Ich habe mitgenommen, dass wir die Vergangenheit loslassen und vorwärts gehen sollen. Das eine abschliessen, um bereit zu sein für das Neue. Am Donnerstag haben wir ein Apéro vorbereitet und alle Coachees haben mitgeholfen. Wir haben unseren Coaches damit etwas zurückgegeben, als Dankeschön.

Franziska Coach Franziska Coach
Stärken: Ich fühle mich als verantwortlicher Coach von Michael ziemlich unter Druck: die vielen Informationen aus den Feedbacks und Einschätzungen, Erkenntnissen und Zielen der letzten Wochen sollen integriert und in konkrete Aktivitäten umgesetzt werden. Wohin geht Michaels Reise? Was ist für ihn der passende Weg? Gleichzeitig dürfen meine Gedanken lediglich Hinweise sein und Michael in seiner EIGENEN Entscheidung nicht beeinflussen.
Die Erkenntnisse aus der Arbeit mit Sonja bestätigen für Michael, dass sein Fokus auf das Erlernen der deutschen Sprache gelegt werden muss. Je besser er kommunizieren kann, desto schneller passiert die Integration und er erreicht sein Wunschziel «mehr Selbstvertrauen zu gewinnen».

Die Weihnachtsgeschichte «MARIE bewegt»

"Am Anfang stand eine Idee. Die Berichterstattung über die wachsende Zahl sozalhilfebeziehender junger Menschen erschütterte uns. Wir wollten nicht nur darüber reden sondern aktiv etwas tun und damit unsere Verantwortung als Staats- und Mitbürger wahrnehmen. Wir wollten es aber anders machen: nach unternehmerischen Grundsätzen, erfolgsabhängig. «Sozialhilfe unternehmerisch gelebt» war die Vision. Aktives Wirken ohne Absicherung, Übernahme des vollen Risikos, finanzielle Honorierung durch den Staat erst im nachhaltigen Erfolgsfall, der Integration in den ersten Arbeitsmarkt. Der erfolgsabhängige Ansatz wurde positiv aufgenommen, konnte aber aufgrund gesetzlicher Rahmenbedingungen nicht umgesetzt werden.

Aus der ersten Enttäuschung erwuchs im Nachhinein betrachtet aber etwas viel Schöneres: ein selbstloses und zu grossen Teilen unentgeltliches Engagement für Menschen, die Unterstützung benötigen. Es erwuchs eine berührende Geschichte über Menschlichkeit und Nächstenliebe. Dabei spreche ich nicht nur vom Kernteam, sondern von allen involvierten Partnern, Unternehmern und Privatpersonen, die «MARIE bewegt» in Form von Spenden, Eigenleistungen und positiven Zusprüchen unterstützt haben. Ich spreche von der «MARIE bewegt»-Familie, die entstanden ist. Der Lohn? Etwas viel Wertvolleres als Geld: die zufriedenen Gesichter, die strahlenden Augen, das Lachen, die ganz individuellen Entwicklungen und Geschichten der Coachees."
Franziska Flükiger, Trägerin «MARIE bewegt»

Meine Zeit bei «MARIE bewegt»

Nach Abschluss der Befähigungsphase des Pilotprojektes «MARIE bewegt» konnte ich mich dank Franziska Flükiger beim Stellenvermittler a+G Personal AG in Biel anmelden. Schon nach kurzer Zeit kontaktierte mich Pascal Wyss und offerierte mir eine Schnupperwoche als Landschaftsgärtner bei Ochsenbein Gartenbau in Meinisberg. Ich habe mich sehr darüber gefreut. Der Beruf als Landschaftsgärtner fasziniert mich und passt zu mir.

Am 26. September ging es los. Es hat mir sehr gut gefallen, vor allem weil ich immer draussen sein kann. Leider hatte Herr Ochsenbein seine Lehrstellen für 2017 schon vergeben. Er bot mir aber an, im Oktober Montag und Dienstag bei ihm zu arbeiten. Es vergingen zwei Wochen bis ich von einem Kollegen das Angebot bekam, bei ihm in der Marroni-Fabrik in Siselen als Produktionsmitarbeiter tätig zu sein. Bis Ende Januar arbeite ich nun dort zu 100%. Im November durfte ich bei Marti-Garten in Aetingen und GEWA AG in Zollikofen jeweils einen Schnuppertag als Landschaftsgärtner absolvieren. In diesen Firmen werde ich im Februar eine Schnupperwoche verbringen.

Bei beiden stehen meine Chancen gut, die Zusage für eine Lehre als Landschaftsgärtner ab August 2017 mit vorgängigem Berufspraktikum zu erhalten.



«MARIE bewegt» hat vieles und Viele bewegt

"Als Michael anfangs Juli in die Schweiz kam, konnten wir uns noch nicht vorstellen, wie es werden würde und dass sich die Arbeitssuche schwieriger als vorgestellt gestalten würde. Michael war sehr motiviert, voller Vorfreude und positiver Energie. Nach ca. 6 Wochen Aufenthalt, Jobabsagen und vielen Bewerbungen war Michael nicht mehr ganz so hoffnungsvoll wie bei seiner Ankunft. Er war täglich zu Hause und sagte mir immer wieder, er würde einfach gerne etwas arbeiten, um nicht immer zu Hause sitzen zu müssen.

Als uns meine Mutter sagte, sie habe im Internet über ein Projekt namens «MARIE bewegt» gelesen und wir uns kurze Zeit später mit Franziska Flükiger trafen, war das der Start für viele neue Erfahrungen und eine freundschaftliche und unterstützende Beziehung, die Michael und ich nicht mehr missen möchten. Dank Franziska Flükiger und dem ganzen «MARIE bewegt»-Team konnte Michael spannende Dinge erleben und viel Neues über sich erfahren." Romy Castro, Michaels Ehefrau

Michael mit seiner Freundin

"Ein Bild hat sich bei mir eingeprägt, hat für mich Symbolcharakter: Michael steht strahlend in Arbeitskleidung auf einer Leiter, umgeben von Pflanzen, mitten im Garten, der Himmel ist blau. Seine Zufriedenheit ist ihm anzusehen. Michael hat es geschafft, er hat sich bewegt. Er hat sich selbst und seine Bedürfnisse erkannt, seine Leidenschaft entdeckt. Und er gibt all dem Ausdruck, geht diesen Weg, seinen Weg. Aus dem unsicher und nachdenklich wirkenden Michael zu Beginn, ist ein selbstbewusster und zufriedener Mann geworden. Die ursprüngliche Idee, in die Informatik zu gehen, ist weit weg. Die Geschichte könnte den Titel tragen: vom Informatiker zum Gärtner. Oder: vom «Häcker» zum Hacker. Michael Freude ist sicht- und spürbar. Michaels Freude ist auch meine Freude." Franziska, Michaels Coach


"Schon lange wollte ich Ihnen unseren herzlichsten Dank für Ihr Engagement und Ihren selbstlosen Einsatz für unseren Schwiegersohn Michael aussprechen. Das ganze «MARIE bewegt»-Projekt ist wirklich eine tolle Sache und imponiert uns sehr. Wir haben den Eindruck, dass Michael sehr von den diversen Events und all den Erfahrungen profitiert hat." Jacqueline und Beat Bringold, Michaels Schwiegereltern


"Solche Anerkennungen und Wertschätzungen motivieren und zeigen, dass man auf dem richtigen Weg ist, wenn auch ab und zu steinig. «MARIE bewegt» hat vieles und Viele bewegt. So wie Marie, meine Grossmutter, auch. Sie wäre stolz auf uns alle. Besonders grosse Freude hätte sie an euch, Sabrina, Cyril, Filipe und Michael. Viele Worte verlieren würde sie nicht. Aber jedem ihre Hand auf die Schulter legen, ein vertrauensvolles Lächeln mitgeben und ihre Freude für euch spüren lassen. Und mit dieser Geste zeigen: habt Mut, geht den Weg eures Herzens, vertraut euch selbst. Auch wenn es vielleicht noch manchmal beschwerlich werden wird, den ersten Schritt habt ihr gemacht. Vielleicht sind einige schon weiter als andere, aber das spielt keine Rolle. Ihr habt euch den Themen gestellt und allein dafür verdient ihr Anerkennung. Ich bin stolz auf euch. Viel wichtiger aber ist: seid stolz auf euch selbst!
Ich könnte keine besseren Worte an euch finden….
Alles Liebe und einen grossen Dank"
Franziska, Michaels Coach


Wieder ein Stück Weg hinter mir gelassen
Zeit, das ein und andere abzuschliessen.
Vergangenes wertschätzen,
das Gute weiterleben lassen
aus dem Schlechten lernen.
Mit dem kleinen Wort Danke
Grosses aussprechen
und damit im Guten
den Weg nach vorne gehen.
Monika Minder

«MARIE bewegt» sich konsequent weiter

Aus einem Sozialprojekt soll ein Sozialunternehmen werden. Erfahre mehr
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